Das Sportjahr 2026

Kai Hurych wird Deutscher Meister und feiert Bundesliga-Sieg mit der TSG Eppstein

Memmingen. Bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften im Rasenkraftsport-Dreikampf der Männer und Frauen, die am vergangenen Wochenende im bayrischen Memmingen ausgetragen wurden, überzeugte Kai Hurych vom KSV 1909 Fürth e.V. trotz einer erst kürzlich überstandenen Krankheit mit guten Leistungen. Darüber hinaus trug er am Folgetag maßgeblich zum Sieg der TSG Eppstein beim Bundesliga-Endkampf bei.

 

Nach krankheitsbedingter Trainingspause konnte Hurych erst eine Woche vor den Deutschen Meisterschaften wieder ins Training einsteigen. Bereits beim Aufwärmen machte sich bemerkbar, dass sein Körper noch nicht wieder bei voller Leistungsfähigkeit angekommen war. Dennoch zeigte der Fürther Athlet in der Männerklasse bis 90 Kilogramm einen beeindruckenden Wettkampf.

Den Auftakt machte das Steinstoßen mit dem 15-Kilogramm-Stein. Hier erzielte Hurych mit 9,32 Metern ein grundsolides Ergebnis und sicherte sich den Disziplinsieg. Im anschließenden Hammerwerfen stellte er mit starken 60,38 Metern erneut seine Klasse unter Beweis und gewann auch diese Konkurrenz. Im abschließenden Gewichtwerfen erreichte er 24,70 Meter und rundete damit einen erfolgreichen Wettkampftag ab.

 

Mit den Siegen in allen drei Einzeldisziplinen sicherte sich Hurych souverän den Gesamtsieg und damit den Titel des Deutschen Meisters in seiner Gewichtsklasse.

 

Bereits am nächsten Tag stand für den Athleten der nächste wichtige Wettkampf auf dem Programm. Mit einem Zweitstartrecht ging Hurych für die TSG Eppstein beim Bundesliga-Endkampf an den Start. Trotz der Belastungen des Vortages und anhaltender Erschöpfung konnte er erneut starke Leistungen abrufen.

 

Im Hammerwerfen gelang ihm mit 62,58 Metern sogar eine Steigerung von mehr als zwei Metern gegenüber dem Vortag. Diese Weite bedeutete zugleich die Tagesbestleistung und zeigte, dass sich Hurych langsam wieder seiner gewohnten Form nähert. Im Gewichtwerfen erzielte er trotz nachlassender Kräfte solide 24,49 Meter und sammelte damit wichtige Punkte für sein Team. Im abschließenden Steinstoßen steigerte er sich im letzten Versuch noch auf 9,23 Meter.

 

Die TSG Eppstein gewann den Mannschaftswettbewerb am Ende mit insgesamt 108 Relativpunkten und einem Vorsprung von 18 Punkten auf den Zweitplatzierten. Damit feierte das Team einen ungefährdeten und dominanten Erfolg beim Bundesliga-Endkampf.

 

Für Kai Hurych richtet sich der Blick nun auf die kommenden Wochen, um am 26. Juli bei den Deutschen-Leichtathletik-Meisterschaften in Bochum-Wattenscheid seinen letzten Wettkampf der Saison erfolgreich zu bestreiten.

 

Bericht & Bild: UH

 

Starke Leistungen der Fürther Hammerwerfer

Der KSV 1909 Fürth e.V. blickt auf ein erfolgreiches Hammerwurf-Wochenende mit starken Leistungen von Nicole Pfeifer und Kai Hurych zurück. Beide Athleten gingen bei dem internationalen Hammerwurf-Meeting in Fränkisch-Crumbach an den Start, während Nicole Pfeifer zusätzlich bei den Heidelberger Qualifikationstagen 2026 antrat.

 

Am Samstag startete Nicole Pfeiffer für den TV Fürth e.V. in der Altersklasse U18 mit dem 3-Kilo-Hammer. Bereits im ersten Versuch gelang ihr eine deutliche Steigerung ihrer persönlichen Bestleistung um vier Meter (48,73 m). In einem sehr stark besetzten Teilnehmerfeld mit insgesamt 24 Athletinnen konnte sie sich dennoch nach den ersten drei Versuchen nicht für den Endkampf qualifizieren. Trotz des frühen Ausscheidens zeigte sich die Formkurve der Nachwuchsathletin deutlich ansteigend. Für die Qualifikation zu den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften fehlen ihr aktuell nur noch wenige Meter – die geforderte Norm liegt bei 50 Metern.

 

Bei sommerlich warmen Bedingungen ging Kai Hurych am Sonntag in der Männerklasse im B-Wettkampf an den Start. Der KSV-Athlet zeigte dabei eine konstant starke Serie und brachte alle sechs Versuche gültig in die Wertung. Mit einer Tagesbestweite von 66,31 Metern sicherte er sich souverän den Sieg in seiner Konkurrenz.

 

Nur einen Tag später war Nicole Pfeifer erneut im Einsatz. Bei den Heidelberger Qualifikationstagen 2026 konnte sie ihre persönliche Bestleistung nochmals um einen weiteren Meter steigern. Mit starken 49,03 Metern nähert sie sich der DM-Qualifikationsweite von 50 Metern nun immer weiter an.

 

Für Nicole Pfeifer steht bereits am kommenden Donnerstag der nächste Wettkampf auf dem Programm. Dann startet sie für den TV Fürth bei den Hessischen Leichtathletik-Meisterschaften. Kai Hurych wird am Samstag bei den Hessischen Rasenkraftsportmeisterschaften antreten. Auch Nicole Pfeifer wird dort außer Konkurrenz an den Start gehen, da es sich um einen Männerwettkampf handelt.

 

Bericht: UH

 

Vierfacher Medaillenerfolg für den KSV 1909 Fürth bei den Deutschen Hallensteinstoßmeisterschaften

Erfurt/Fürth – Ein erfolgreiches Wettkampfwochenende liegt hinter dem KSV 1909 Fürth e.V.: Bei den Deutschen Hallensteinstoßmeisterschaften in Erfurt überzeugten gleich drei Athletinnen und Athleten des Vereins mit starken Leistungen und sicherten sich mehrere Podestplätze.

 

Den Auftakt machte am frühen Morgen Nicole Pfeifer in der weiblichen B-Jugend im Schwergewicht. Trotz Trainingsrückständen zeigte sie eine bemerkenswerte Leistung und behauptete sich souverän im Teilnehmerfeld. Mit einer Weite von 9,36 Metern sicherte sie sich in ihrer Hauptaltersklasse verdient die Silbermedaille.

 

Im Anschluss ging Georg Radtke an den Start, der bereits in der Vorwoche bei den hessischen Hallensteinstoßmeisterschaften in Frankfurt-Kalbach überzeugen konnte. Auch in Erfurt startete er stark in den Wettkampf und setzte sich früh mit 9,05 Metern auf Silberkurs. Nach dem dritten Versuch musste er den Wettbewerb jedoch verletzungsbedingt vorzeitig beenden. Dennoch hielt seine Leistung stand, sodass er sich ebenfalls über die Silbermedaille freuen durfte.

 

Einer besonderen Herausforderung stellte sich Nicole Pfeifer: Ein zweiter, kraftzehrender Wettkampf an einem Tag, indem sie in der weiblichen A-Jugend gegen teilweise zwei Jahre ältere Konkurrenz antrat. Doch auch hier zeigte sie Kampfgeist und konnte ihre Leistung sogar leicht auf 9,42 m steigern. Mit dieser Verbesserung sicherte sie sich erneut die Silbermedaille und unterstrich eindrucksvoll ihr Potenzial.

 

Am längsten auf seinen Einsatz warten musste Kai Hurych, dessen Wettkampf erst um 12:30 Uhr begann. Da die Anfahrt in Fürth schon um Vier Uhr morgens begann, sind über acht Stunden Wartezeit auf den Wettbewerb eher kontraproduktiv.  Nach einer Gewichtsreduktion von über 90 auf unter 90 Kilogramm und dem damit verbundenen Gewichtsklassenwechsel präsentierte er sich jedoch in Topform. Mit einer starken Weite von 9,56 Metern gewann er in der Männer-Mittelgewichtsklasse mit dem 15-Kilogramm-Stein die Goldmedaille und setzte damit den Höhepunkt aus Fürther Sicht.

 

Nach den erfolgreichen Wettkämpfen trat das Team die Heimreise nach Fürth an. Mit Blick auf die gesamte Wintersaison fällt das Fazit des KSV 1909 Fürth e.V. durchweg positiv aus: Neben den Erfolgen bei den Deutschen Hallensteinstoßmeisterschaften konnten auch bei den hessischen Titelkämpfen sowie den Deutschen Winterwurfmeisterschaften der Leichtathletik zahlreiche Medaillen und gute Platzierungen erzielt werden.

 

Nun richtet sich der Fokus auf die Vorbereitung für die Sommersaison 2026 – mit dem klaren Ziel, an die starken Leistungen des Winters anzuknüpfen.

 

Bericht & Bild: UH

 

Saisonauftakt bei den Deutschen Leichtathletik-Winterwurfmeisterschaften

Bei den Deutschen Winterwurfmeisterschaften der Männer in Sindelfingen hat Kai Hurych vom KSV 1909 Fürth e.V. einen soliden Wettkampf abgeliefert. Im Rahmen der Deutsche Hallenmeisterschaften U20, die im Glaspalast Sindelfingen ausgetragen wurden, fanden wenige hundert Meter entfernt im Floschenstadion die Winterwurf-Wettbewerbe aller Altersklassen im Hammer-, Speer- und Diskuswurf statt. Dort trat auch der Fürther Athlet gegen die nationale Konkurrenz an.

 

Die Vorzeichen für Hurych waren alles andere als ideal. Durch seine starke Einbindung in Hochschule und Beruf ist der Athlet zeitlich stark gefordert und kann nur eingeschränkt trainieren. Während viele seiner Konkurrenten das Doppelte oder gar Dreifache an wöchentlichen Trainingseinheiten absolvieren, muss Hurych seine Einheiten präzise planen und effizient nutzen.

 

Erschwerend hinzu kamen die äußeren Bedingungen: Bei rund sieben Grad Celsius und anhaltendem Starkregen herrschte im Stadion typisches Winterwurf-Wetter – allerdings alles andere als angenehm. Davon ließ sich Hurych jedoch nicht beeindrucken. Gleich im ersten Versuch katapultierte er sein Wurfgerät auf starke 63,01 Meter. Mit dieser Weite bestätigte er auf Anhieb die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen im Sommer.

Im weiteren Wettkampfverlauf bewies Hurych Kampfgeist und Stehvermögen. Ab dem vierten Durchgang konnte er sich nochmals steigern und arbeitete sich kontinuierlich nach vorne. Am Ende sicherte er sich einen hervorragenden vierten Platz mit 64,59 Meter.

 

Im Anschluss an den Wettkampf ordnete Kai Hurych die Leistung ein: „Man sieht, dass es auch mit weniger Training funktionieren kann – wenn das Umfeld passt und die Qualität stimmt“, betonte Hurych im Gespräch. Entscheidend seien Struktur, Vertrauen und eine gezielte Belastungssteuerung. Gleichzeitig fand er nachdenkliche Worte mit Blick auf das Teilnehmerfeld: „Es ist schade, dass insgesamt immer weniger Athleten im Wettkampf dabei sind. Das spiegelt auch die aktuelle Verbandsarbeit, insbesondere im Hammerwurf, wider. “

 

Angesichts seiner eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten ist Hurychs Ergebnis besonders hoch einzuschätzen. Er setzte damit ein deutliches Zeichen, dass er trotz hoher beruflicher und akademischer Belastung auf nationaler Ebene konkurrenzfähig ist.

 

Nach dem erfolgreichen Auftritt richtet der KSV-Athlet seinen Fokus nun auf die kommenden Aufgaben im Rasenkraftsport. Im März stehen sowohl die hessischen Hallensteinstoßmeisterschaften in Frankfurt-Kalbach als auch die deutschen Hallensteinstoßmeisterschaften in Erfurt auf dem Programm.

 

Bericht & Bild: UH

Training in der Kälte

Die Sportlerinnen und Sportler des KSV 1909 Fürth e.V. haben in den letzten Tagen eindrucksvoll Durchhaltevermögen bewiesen. Während andere sich bei eisigen Temperaturen lieber ins Warme zurückziehen, standen sie weiterhin draußen auf dem Trainingsplatz. Trotz klirrender Kälte wurde konzentriert an technischen Details gearbeitet, Bewegungsabläufe verfeinert und die Form stabilisiert.

Die Mühe kommt nicht von ungefähr: Die ersten Wettkämpfe der Saison rücken näher, und in wenigen Wochen wird sich zeigen, wie wertvoll diese intensiven Einheiten waren. Der KSV geht bestens vorbereitet in die anstehenden Herausforderungen.

 

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