Über uns

Im Jahr 1909 gründeten sportlich interessierte junge Männer in Fürth den heute zweitältesten Verein, den Kraftsportverein. Ihr Ziel war es, vor allem die Jugend für den Kraftsport, das Ringen und Gewichtheben zu begeistern. Sie wollten damit zur körperlichen Ertüchtigung der jungen Menschen beitragen. Die Entstehung des Vereins ist in erster Linie drei Männern zu verdanken: Friedrich Gugel, Johannes Kolb und Theo Matteike. 1933 wurde nun auch im KSV geturnt und Leichtathletik getrieben. So konnte man im Jahre 1934 sogar das Gauturnfest ausrichten. Es bildete sich auch eine Handballmannschaft, die, ebenfalls im Jahre 1934, die Kreismeisterschaft erringen konnte. Daneben unterhielt der Kraftsportverein in den dreißiger Jahren eine Fußball- und Frauenabteilung. Durch den 2. Weltkrieg kam die Vereinsarbeit von 1939 bis 1945 fast völlig zum Erliegen. Nach dem zweiten Weltkrieg fanden sich auch wieder mutige und aktive Männer, die das Vereinsschiff lenkten und dem Kraftsport wieder auf die Beine halfen. Am 28. und 29. Mai 1960 feierte der KSV sein 50jähriges bestehen. In den sechziger Jahren fand beim KSV normaler Sportbetrieb statt. Die Ringer waren sehr eifrig. 1972 konnten die Fürther Ringer die Bezirksmeisterschaft erringen und stiegen in die Landesliga Hessen auf. Wegen zu hoher Kosten schieden sie jedoch im Jahre 1975 freiwillig aus der Landesliga aus und rangen in der Bezirksliga weiter. Im März 1983 wurde beim KSV der Rasenkraftsport neu belebt. Es gab in Hessen zu dieser Zeit etwa 24 Vereine mit ca. 1500 Mitgliedern die diesen Sport betrieben. Der Rasenkraftsport ist ein Dreikampf, der aus dem leichtathletischen Hammerwerfen, aus Gewichtwerfen und Steinstoßen besteht. Bei diesem Sport wird auch nach Körpergewicht unterschieden und in Gewichtsklassen eingeteilt. Deshalb gehört er nicht zur Leichtathletik, sondern zum Kraftsport. Es gibt für die Jahrgänge verschiedene Geräte, die sich nur im Gewicht unterscheiden. Die Maße der Geräte sind nach den Wettkampfbestimmungen genau festgelegt. Als separate Sportart ist das Tauziehen angeschlossen. Nach und nach ist das Ringen immer mehr in den Hintergrund und der Rasenkraftsport in den Vordergrund gerückt. Und diese Tatsache ist bis zum heutigen Zeitpunkt erhalten geblieben. Das Ringen wurde komplett aufgegeben und der Rasenkraftsport sozusagen der Paradesport des KSV 09 Fürth. Zudem sind noch eine kleine Radsportgruppe, drei Gymnastikgruppen und die Sportler des Bobclub Fürth hinzugekommen, welche auf dem Trainingsgelände des KSV ihre eigene Anschubbahn mit Starthäuschen und Zeitnahme besitzen.