Fürth. Gerade eine Woche ist es erst her, da wurden die sportlichen Erfolge von Kai Hurych aus dem Jahr 2018 auf dem Neujahrsempfang der Gemeinde Fürth von Bürgermeister Volker Oehlenschläger und dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung Rainer Gemmel gewürdigt, und schon stand die erste Meisterschaft für den jungen Fürther auf dem Plan. Im Bundesstützpunkt Niederrad fanden die hessischen Winterwurfmeisterschaften im Hammerwerfen statt. Hier handelt es sich um das Pendant zu den in der kalten Jahreszeit stattfindenden Hallenmeisterschaften der Leichtathleten.

 

Da die Langstreckenwerfer (Speer, Diskus, Hammer) unter dem Hallendach nicht genug Platz für ihre Würfe haben, werden diese im Freien ausgetragen. Eine besondere Herausforderung ist der Umgang mit den kalten Temperaturen und so sind die Weiten im Normalfall kürzer als in der Sommerzeit. Umso gespannter war das Trainerduo Lothar Pfeifer/Uwe Hurych, was ihr Schützling zu leisten im Stande war. Da Kai Hurych in diesem Jahr dem jungen Jahrgang der U18 angehört, hatte er es neben der Umstellung auf den schwereren 5-kg-Hammer auch mit der älteren Konkurrenz zu tun. Schon im ersten Durchgang zeigte der Fürther, dass er auch den schweren Hammer technisch sehr sauber handhaben kann und beeindruckte die Konkurrenz mit 63,24 m. Er konnte sich bis zum letzten Durchgang steigern und brachte die Zuschauer mit 66,24 m zu einem Raunen und anhaltendem Beifall, denn mit dieser Weite belegt er aktuell den zweiten Platz der deutschen U18-Bestenliste in der noch jungen Saison.

 

Neu in der Nationalmannschaft

Das neue Mitglied der deutschen Leichtathletik-Nationalmannschaft zeigte sich sehr zufrieden und bereitet sich nun mit seinem Trainerstab auf die Mitte Februar stattfindenden deutschen Winterwurfmeisterschaften in Sindelfingen vor.

(WNOZ 30.01.2018)