Kai Hurych beim Odenwälder Hammerwurfmeeting in Fränkisch-Crumbach.

 

Zwei Jahre konnte wegen der Corona Pandemie das internationale Hammerwurfmeeting in Fränkisch-Crumbach nicht durchgeführt werden. Nun konnte der Hessische Leichtathletikverband in Zusammenarbeit mit dem TV Fränkisch-Crumbach unter den geforderten Hygienestandards ein nationales Wurfmeeting organisieren, welches deutschlandweit die Hammerwurfgilde anlockte. So starteten neben den frisch gekürten Deutschen Meistern Samantha Borutta (Leverkusen) und Tristan Schwandke (TV Hindelang) etliche Athleten und Athletinnen in verschiedenen Altersklassen, um noch ausstehende Qualifikationsnormen für nationale und internationale Meisterschaften abzuhaken.

Die geforderten Normen für die internationalen Meisterschaften seiner Altersklasse hat Kai Hurych (KSV Fürth) schon in der Tasche, dennoch nutzte er diesen Wettkampf, quasi vor der Haustüre, um sich auf den finalen Ausscheidungswettkampf  Anfang Juli bei der Junioren Gala in Mannheim für die drei freien Startplätze der U20-EM in Tallinn (EST) vorzubereiten.  Bei angenehmen Temperaturen konnte Hurych schon im ersten Durchgang mit 68,27m wieder nahtlos hochklassig an seine letzten Wettkämpfe anknüpfen. Im dritten Versuch erreichte er 69,93m  und führte damit klar die U20-Wertung an. Ehrgeizig wie der Bundeskaderathlet ist, reizte aber natürlich die magische 70-Meter-Marke. Nach ein paar kleinen technischen Feinjustierungen gelang ihm dann im sechsten und letzten Versuch tatsächlich noch ein Wurf auf 70,09m, welcher den souveränen Sieg mit großem Abstand in seiner Altersklasse sicherte.

(Bericht U.H.)