Bei den Deutschen Winterwurfmeisterschaften der Männer in Sindelfingen hat Kai Hurych vom KSV 1909 Fürth e.V. einen soliden Wettkampf abgeliefert. Im Rahmen der Deutsche Hallenmeisterschaften U20, die im Glaspalast Sindelfingen ausgetragen wurden, fanden wenige hundert Meter entfernt im Floschenstadion die Winterwurf-Wettbewerbe aller Altersklassen im Hammer-, Speer- und Diskuswurf statt. Dort trat auch der Fürther Athlet gegen die nationale Konkurrenz an.
Die Vorzeichen für Hurych waren alles andere als ideal. Durch seine starke Einbindung in Hochschule und Beruf ist der Athlet zeitlich stark gefordert und kann nur eingeschränkt trainieren. Während viele seiner Konkurrenten das Doppelte oder gar Dreifache an wöchentlichen Trainingseinheiten absolvieren, muss Hurych seine Einheiten präzise planen und effizient nutzen.
Erschwerend hinzu kamen die äußeren Bedingungen: Bei rund sieben Grad Celsius und anhaltendem Starkregen herrschte im Stadion typisches Winterwurf-Wetter – allerdings alles andere als angenehm. Davon ließ sich Hurych jedoch nicht beeindrucken. Gleich im ersten Versuch katapultierte er sein Wurfgerät auf starke 63,01 Meter. Mit dieser Weite bestätigte er auf Anhieb die Qualifikationsnorm für die Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen im Sommer.
Im weiteren Wettkampfverlauf bewies Hurych Kampfgeist und Stehvermögen. Ab dem vierten Durchgang konnte er sich nochmals steigern und arbeitete sich kontinuierlich nach vorne. Am Ende sicherte er sich einen hervorragenden vierten Platz mit 64,59 Meter.
Im Anschluss an den Wettkampf ordnete Kai Hurych die Leistung ein: „Man sieht, dass es auch mit weniger Training funktionieren kann – wenn das Umfeld passt und die Qualität stimmt“, betonte Hurych im Gespräch. Entscheidend seien Struktur, Vertrauen und eine gezielte Belastungssteuerung. Gleichzeitig fand er nachdenkliche Worte mit Blick auf das Teilnehmerfeld: „Es ist schade, dass insgesamt immer weniger Athleten im Wettkampf dabei sind. Das spiegelt auch die aktuelle Verbandsarbeit, insbesondere im Hammerwurf, wider. “
Angesichts seiner eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten ist Hurychs Ergebnis besonders hoch einzuschätzen. Er setzte damit ein deutliches Zeichen, dass er trotz hoher beruflicher und akademischer Belastung auf nationaler Ebene konkurrenzfähig ist.
Nach dem erfolgreichen Auftritt richtet der KSV-Athlet seinen Fokus nun auf die kommenden Aufgaben im Rasenkraftsport. Im März stehen sowohl die hessischen Hallensteinstoßmeisterschaften in Frankfurt-Kalbach als auch die deutschen Hallensteinstoßmeisterschaften in Erfurt auf dem Programm.
Bericht & Bild: UH
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